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Flensburger Paddelfreunde e.V.

seit 1951

Förde

Förde

Die „Perle der Ostseeküste“ ist unser Hausrevier. Die Entstehungsgeschichte vor etwa 20 000 Jahren als Schmelzwasserabfluß eines eiszeitlichen Gletschers erscheint viel zu profan, um dem Charme der vielseitigen Küstenlandschaft gerecht zu werden. Da ist die Stadt Flensburg an der Fördespitze, die sich am südlichen Ufer mit ihrem Marinehafen, der alten Fischersiedlung Fahrensodde bis zum Strandbad in Solitüde über fast zehn Kilometer erstreckt. Man folgt der bewaldeten Küste bis zum Badeort Glücksburg, wo das Wasserschloß auf eine Besichtigung wartet, und findet sich daran anschließend an einer einsamen Steilküste wieder, die am Ausgang der Innenförde bei Holnis in einer Landzunge ausläuft, hinter der sich im Sommer unzählige Badegäste und Surfer tummeln. Der Kanuwanderführer für Nordwestdeutschland zählt bis hierhin 19,8 km.

Von unserem Bootshaus ist es nur ein Katzensprung bis zur Grenze, denn ab Kilometer 6,6 beginnt das Dänische Hoheitsgebiet. Bald erreicht man die Ochseninseln, die der Sage nach den Schuh eines Riesen darstellen, der sich beim Sprung über das Wasser wohl etwas in der Weite verschätzte und kopfüber in den Fluten versank. Die kleine Ochseninsel darf man nicht betreten, jedoch die dahinter liegende große lädt zum Erobern ein, sei es die kleine Wanderung um die oben gelegene Weide, oder die Einkehr in die kleine Gastwirtschaft. Am dänischen Fördeufer liegt der kleine Ort Süderhaff, der mit seinem (welt-)bekannten Kiosk Maßstäbe in Sachen Hot-Dogs gesetzt hat! Die Weiterfahrt bietet immer neue Eindrücke, die man aber einfach mal selbst gesehen haben muß ;-)) Von der sommerlichen Tagestour bis zum Wochen(-end)ausflug ist alles möglich.